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Pressestimmen

C. Monteverdi: Marienvesper

Eine Sternstunde fĂŒr Monteverdis Marienvesper Minutenlange Standing Ovations fĂŒr den Chor Ad Libitum und das Ensemble Barucco unter Heinz Ferlesch in Langenhart.

Claudio Monteverdi hatte viel vor mit seiner in den Jahren 1607 bis 1610 komponierten Marienvesper. Er widmete sein Werk Papst Paul V. und erhoffte sich Wohlwollen des Heiligen Stuhls in Form von AuftrĂ€gen. Daraus wurde nichts, ebenso wie aus der Hoffnung, ein viel gespieltes Werk geschrieben zu haben. Heute noch wird die Marienvesper selten zur AuffĂŒhrung gebracht. Was daran liegt, dass die Schöpfung des Komponisten als Ă€ußerst fordernd fĂŒr Solisten, Chor, Musiker und Dirigenten gilt. Vorweg: Die Übung ist vorbehaltlos gelungen, sie wurde zur Sternstunde fĂŒr dieses Werk.
Die der Komposition anhaftenden LĂ€ngen wurden mit choreografischen Elementen entschĂ€rft, Heinz Ferlesch hat dem StĂŒck die Patina abgekratzt, er fĂŒhrt seinen Chor mit KarateschlĂ€gen in fulminante Forti, um ihn dann mit sanften Wellenbewegungen in zĂ€rtlich interpretierte Passagen zurĂŒckzuholen. Unter Ferlesch ist der 1993 gegrĂŒndete Chor zu den besten Österreichs aufgestiegen, diese Marienvesper lieferte dafĂŒr einen weiteren Beweis. Auch bei der Auswahl der Musiker bewies der Dirigent und Gesamtleiter Kompetenz und Geschick.

Hervorzuheben seien an dieser Stelle die Organistin Anne Marie Dragosits, der junge Theorben-Spieler David BergmĂŒller und die Zinkenisten Bork-Frithjof Smith, Gebhard David und Matthijs Lunenburg, die auf ihren Instrumenten Weltklasseformat haben. Der Tenor Tore Tom Denys stach aus dem Reigen der stimmsicheren Solisten heraus. Der gelernte Konzerttrompeter meisterte mit seinem warmen Timbre die schwere Partie sicher. Am Ende waren die minutenlangen Ovationen des Publikums – folgerichtig – stehend.

„Oberösterreichische Nachrichten“ vom 28.6.2016, Helmut Atteneder


J. S. Bach: MatthÀuspassion

Glanzleistung des Chor Ad Libitum unter des ausdrucksstark dirigierenden Heinz Ferlesch im Linzer Brucknerhaus mit J. S. Bachs „MatthĂ€uspassion“. KĂŒnstlerisch in allen Tonlagen sattelfest und Ă€ußerst intonationsrein prĂ€sentieren sich die Solisten Josef Wagner, Terry Wey, Maria Erlacher, Robert Sellier und GĂŒnther F. Groissböck. Johannes Chum muss zudem extra als herausragender Evangelist genannt werden. Auch die St. Florianer SĂ€ngerknaben konnten mir ihren feinen Stimmen punkten. Das Barockorchester Barucco reagierte auf jeden noch so kleinen Wink von Heinz Ferlesch: Eine delikat musizierende Truppe!

„Kronen Zeitung“ vom 19.04.2014, MC


Viel Applaus gab es am GrĂŒndonnerstag fĂŒr eine beim Festival Passion im Brucknerhaus musizierte MatthĂ€uspassion mit dem Chor Ad Libitum und dem Barockensemble Barucco unter ihrem GrĂŒnder und Leiter Heinz Ferlesch. Bachs doppelchöriges Meisterwerk erschien dabei, obwohl auf historischen Instrumenten musiziert, in einem sehr ĂŒppig-schönen Klangbild, und man setzte eher auf ein intimes emotionales Reagieren auf das dargelegte Geschehen als auf eine spannungsgeladene Darstellung der dramatischen Partitur.

… Heinz Ferlesch hat die ChorĂ€le höchst interessant modelliert, teilweise ganz ĂŒberraschende Akzente gesetzt, das Tempo dabei fließend gestaltet…

…Die kleineren Solo-Partien wurden ĂŒberwiegend ideal aus dem Chor besetzt. Eine sehr ĂŒberzeugende Leistung bot auch das Barockorchester Barucco, das mit warm getönter Klanglichkeit, fein musizierten Soli und insgesamt höchst prĂ€zise und sauber phrasierend an die Sache heranging. Eine MatthĂ€uspassion, die von der Grundkonzeption sehr ansprechend war, zwar das Dramatische etwas reduzierte, aber dafĂŒr umso mehr Emotion bot….

„Oberösterreichische Nachrichten“ vom 19.04.2014, Michael Wruss


Das Passionsfestival der Karwoche endete am GrĂŒndonnerstag im ausverkauften Brucknerhaus Linz mit einer grandiosen, mehr als dreistĂŒndigen Wiedergabe von J. S. Bachs MatthĂ€uspassion …. Heinz Ferlesch wĂ€hlte fĂŒr die AuffĂŒhrung erfahrene Interpreten aus und offerierte eine nicht nur stilvolle, sondern auch dramaturgisch durchdachte Ausdeutung.

…Allgemeine Stimmung der Trauer legte sich am Schluss der Leidensgeschichte ĂŒber den Saal und mĂŒndete in einen enthusiastischen Jubel.

„Neues Volksbaltt“ vom 19.04.2014, Georgina Szeless


The King Arthur Seance – On Henry Purcell’s Shoulders

Das Originalklangensemble Barucco unter der Leitung von Heinz Ferlesch und der Kammerchor der Wiener Singakademie kamen mit einer interessanten Mischung von Alter und Neuer Musik ins Brucknerhaus. Schauspieler Karl Markovics war der lesende Gestalter und zugleich dramatische Darsteller einer Tagebuchgeschichte, deren Inhalt apokalyptische Zukunftsvisionen aufzeigte… Die Musik besteht aus Fragmenten eines Singspiels von Henry Purcell mit Namen „King Arthur“ – in bekannt barocker Manier erklingen zuerst wunderbare Arien und EnsemblegesĂ€nge…. Als ErgĂ€nzung der Musik in die Jetztzeit erlaubte sich Komponist, Autor und Radiomacher Helmut Jasbar eine Neudeutung mit zeitgenössischen Elementen aus dem Bereich der E-Musik und der Elektronik. Die Klangfarben von Soundscapes, der wunderbar klingende Chor, Solisten und das Barockorchester mit Originalinstrumenten vereinigten sich auf eine neue, fesselnde Art – zu sich allmĂ€hlich wandelnden KlangeindrĂŒcken. Man schwebte als Zuhörer immer wieder zwischen Henry Purcell und Elektronik hin und her – wurde in jedem Moment von neuen KlĂ€ngen ĂŒberrascht.

„Neues Volksblatt“ vom 23.01.2014, Christine Grubauer


…Und dennoch hat das In-sich-FragwĂŒrdige das Publikum bewegt. Das lag aber auch am unglaublich prĂ€zise und zugleich flexibel agierenden Originalklangensemble Barucco, dem famos klangschön singenden und sich bis zur expressiven Explosion steigernden Wiener Singakademie Kammerchor und an Heinz Ferlesch, der Jasbars Klanginstallationen beeindruckend inszenierte…

„Oberösterreichische Nachrichten“ vom 23.01.2014, Michael Wruss


…AusfĂŒhrende waren das unter der Leitung des ĂŒberragenden Heinz Ferlesch stehende stilkorrekte „Originalklangensemble Barucco“, der in Intonationsgestaltung, Artikulation und Dynamik bewundernswerte Kammerchor der Wiener Singakademie sowie ein erlesenes Vokalsolisten-Quintett. Dazu gesellte sich der abwechselnd schlicht referierende, dramatisch ausbrechende und auch explosiv knallige, leider nicht immer textdeutliche Sprecher Karl Markovics. Die Komposition von Helmut Jasbar entpuppte sich als ĂŒberraschend problemloses Ineinander barocker und neuzeitlicher Elemente, die gekonnt mit ornamentalen, virtuosen und elektro-akustischen Faktoren wirksam wurden…

„Kronen Zeitung“ vom 23.01.2014, Balduin Sulzer


…Heinz Ferlesch fĂŒhrte das Ensemble Barucco souverĂ€n, auch dort, wo er erschwerend auf die eingespielten TonbĂ€nder RĂŒcksicht nehmen musste. Das Ensemble liefert authentischen barocken Klang und lĂ€sst sich nicht von den modernen EinwĂŒrfen Jasbars irritieren.

Der Kammerchor der Wiener Singakademie ĂŒberzeugt sowohl bei barocken ChorĂ€len als auch bei Schrei- und FlĂŒstereffekten…

„Die Presse“ vom 20.01.2014, Stefan Posch


Viel Beifall fĂŒr J. S. Bachs Messe im Land der Chöre

Der leistungsstarke „Chor Ad Libitum“ vermittelte im Brucknerhaus unter der Leitung von Heinz Ferlesch eine eindrucksvolle AuffĂŒhrung von J. S. Bachs „h-Moll-Messe“. Dieses Werk stellt an die AusfĂŒhrenden gewaltige Anforderungen. Da diesen ĂŒberzeugend und wirkungsvoll entsprochen wurde, ist dem Chor ein ausgezeichnetes Zeugnis auszustellen. Das Ensemble wirkt klangschön, prĂ€zise und mit hervorragender Sicherheit auch in der Höhe, es basiert auf einem ausgewogenen VerhĂ€ltnis von jungen Damen- und Herrenstimmen. Auch ein achtstimmiger Satz in kompliziertem Kontrapunkt und Chorfugen werden mĂŒhelos bewĂ€ltigt. Mit diesen Eigenschaften ausgerĂŒstet, ergab sich ein „GebĂ€ude“, das Freude, Trauer und eine FĂŒlle von Stimmungen von feierlichem Hymnus bis hin zur Totenklage erstehen ließ.

Der Dirigent sorgte fĂŒr eine lebendige, vorzĂŒglich phrasierte und ĂŒberaus klare „antiromantische“ Interpretation. Die Solisten vermittelten ihre anspruchsvollen, mit Koloraturen gespickten Partien deutlich und wohltönend: Maria Erlacher und Simone Vierlinger (Soprane), Markus Forster (Altus), Michael Nowak (Tenor) und Matthias Helm (Bass). Um dem seinerzeitigen Klang der Musik so nahe wie möglich zu kommen, spielte das „Originalklangensemble Barucco“, das gegenĂŒber dem Chor verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig klein besetzt ist. Bei den SĂ€ngern hat es die oft verzwickten solistischen Aufgaben bestens gestaltet, mit „alten“ BlĂ€sern und ebensolchen Pauken. Eine mit viel Beifall bedankte AuffĂŒhrung.

„Oberösterreichische Nachrichten“ vom 25.11.2013, Franz Zamazal


Festlich, in Tempo, Artikulation und LautstĂ€rkengestaltung phasenweise ĂŒberwĂ€ltigend, gelang Bachs h-moll Messe anlĂ€sslich eines AK-Classics Konzertes im Linzer Brucknerhaus. Der in der Gegend von St. Valentin/Enns beheimatete, ĂŒberregional bekannte und wegen seiner oratorischen QualitĂ€ten gesuchte „Chor ad libitum“ war vom Dirigenten Heinz Ferlesch, der als kĂŒnstlerischer Leiter der Wiener Singakademie weltweit anerkannt ist, in Hochform gebracht. Gemeinsam mit dem instrumentalen Originalklangensemble „Barucco“ und einem stimmlich wie stilistisch perfekten Vokalisten-Soloquintett steigerte sich dieser Abend zu einem enthusiastisch bejubelten Musikereignis.

„Kronen Zeitung“ vom 24.11.2013, Balduin Sulzer


Brillanter Abschluss

Der exzellent disponierte Chor „Ad Libitum“ lieferte unter der Leitung von Heinz Ferlesch in der Pfarrkirche Langenhart mit einer beeindruckenden Wiedergabe der „h-moll Messe“ von J. S. Bach den wĂŒrdigen Abschluss des 20-Jahr-JubilĂ€ums. Nicht viele Dirigenten wagen sich aufgrund der großen Herausforderung an dieses Meisterwerk und lassen sich wegen der Vielfalt an musikalischen Formen und Stilmitteln von einer AuffĂŒhrung abhalten. Doch der Chor Ad Libitum ist seit einem halben Jahr mit Bachs letztem Chorwerk vertraut gemacht worden, sodass die StimmbĂ€nder ganz locker waren und der Gesang zu einem brillanten Gesamtergebnis fĂŒhrte. Die AuffĂŒhrung der „h-moll Messe“ des Chores Ad Libitum mit dem Originalklangorchester „Barucco“ und einer glĂ€nzenden Schar an Solisten vermittelte ein zutiefst berĂŒhrendes und ergreifendes Musikerlebnis. Die Messe mit ihrem in sich geschlossenen Vokalzyklus und der außergewöhnlichen Aussagekraft, dem besonderen Innenleben mit den Spannungen, BrĂŒchen und nur scheinbaren Unebenheiten wurde durch die Musiker, wahre Meister ihres Fachs, zum Gesamtkunstwerk.

Die wunderbaren Kontraste entsprachen einer Musik von besonders attraktiver Dramaturgie. Dank der brillanten Klangkultur des Chores und des Klangkörpers konnte man sich an vielen Nuancen erfreuen. Ein beeindruckend fulminantes Kirchenmusikkonzert.

„NÖ Nachrichten“  vom 25.11.2013, Leopold Kogler


ÜberwĂ€ltigende Klangkultur

….Das grĂ¶ĂŸte Lob gebĂŒhrt dem Chor, der mit ĂŒberwĂ€ltigender Klangkultur, fein dosierter Dynamik und beeindruckender IntensitĂ€t die animierende Zeichengebung ihres Dirigenten verwirklichte. Dazu ĂŒberzeugte das vitale und klangtransparente Ensemble Barucco mit Originalinstrumenten, großem Anpassungsvermögen und Schönklang. Gut gewĂ€hlt war auch das Solistenensemble: Maria Erlacher ausgestattet mit einem Kristallsopran; Simone Vierlinger mit klangsattem Mezzo; Markus Forster als stimmgeschmeidiger Altus; Michael Nowak mit treffsicherer, schöner Tenorstimme. Dazu kam mit Matthias Helm ein eleganter Bass. Das „Dona nobis pacem“ zum Schluss musste ob des großen Jubels im Publikum wiederholt werden.

Neues Volksblatt“ vom 19.11.2013, Christine Grubauer



Solomon im Brucknerhaus

…Die AuffĂŒhrung stand auf festem Grund, dem Chor Ad Libitum, der sich als stimmlich, sprachlich und intonationsmĂ€ĂŸig großartig erwies. Die zweite SĂ€ule war das Originalklangensemble Barucco, das mit EinfĂŒhlvermögen und Klangschönheit ĂŒberzeugte. Die dritte SĂ€ule schließlich bildete das SĂ€ngerquintett, allen voran der durch seine stimmliche PrĂ€senz und seine klare, stilistische Erfassung des barocken Duktus als Countertenor in der Gestalt des Solomo ĂŒberzeugende Rupert Enticknap. Die Sopransoli lagen bei Andrea Lauren Brown mit ihrem lebhaften, einfĂŒhlsamen Gesang und bei Comelia Horak, deren dramatische Stimme besonders bei der Szene des ,,salomonischen Urteils“ ansprechend zum Tragen kam, in guten HĂ€nden. Die Rolle des Zadok, gleichsam der verbindende ErzĂ€hler in dem Oratorium, gestaltete Michael Feyfar textdeutlich und musikantisch. Martin Hensel konnte mit Rezitativen und Arien als Bass stimmlich ĂŒberzeugen. Die alles tragende SĂ€ule aber war und ist Dirigent Heinz Ferlesch, der die AuffĂŒhrung mit klarer Zeichengebung und großem persönlichen Einsatz leitete und gestaltete.

„Neues Volksblatt“ vom 03.12.2012, Kurt Lettner


Spannender „Solomon“

…Mit homogener Klanggebung und prĂ€ziser rhythmischer Sicherheit folgte die SĂ€ngerschar vom Chor Ad Libitum ihrem Mentor Heinz Ferlesch, der impulsive Tempi wĂ€hlte, aber auch die lyrischen Phasen auskostete. Großen Anteil an der spannungsgeladenen Verwirklichung hatte das Ensemble Barucco auf seinen Originalinstrumenten. Die Begeisterung der Zuhörer war enorm…

„Kronen Zeitung“ vom 03.12.2012, Fred Dorfer


Namenlos vereinte Menschheit

Die hoch individualisierte BewĂ€ltigung der biblischen Parameter durch den „Chor Ad Libitum“ und dem „Originalklangensemble Barucco“ unter dem Dirigenten Heinz Ferlesch eröffnet Perspektiven von spiritueller Einheit. Bei der stĂ€ndigen GegenĂŒberstellung der hohen und tiefen Chorstellen werden die unterschiedlichen Klangfarben zum auflockernden Gesamteindruck, der sich besonders in den Frauenstimmen im idiomatisch feingestalteten Englisch versinnlicht. Es ist nicht ĂŒberhörbar, dass der Orchesterklang vom Chor verdeckt wird, aber die Organistin und der Kontrabass spielen hervorragend im wechselnden Dialog die Ariosi und die Accompagnato-Rezitative.

In der Formsymbolik des Fortschreitenden wird der Lobgesang von den Solisten zur vereinenden Menschheit. Cornelia Horak ist in allen Registern eine sensible Sopranistin mit gleichströmenden Koloraturen und feinen Höhen, Markus Forster gibt mit seinem kultivierten Altus einen feierlichen Rezitierton, Virgil Hartinger ist ein allzu exponierter Tenor und Matthias Helmsingt die Bass-Soli gut, aber bei den MĂ€nner fĂ€llt auf, dass die (englischen) Vokale nicht immer ihre Eigenwerte haben. Grandios ist der Chor mit dem ĂŒberraschend im Piano gesungenen „Halleluja“ und ausgerechnet bei diesem Heilsbringer-Hit zeigt sich, wie gut Orchester und Chor im Gleichklang sind….

„Dolomiten“ vom 21.08.2012, C.F. Pichler


Carinthischer Sommer: Jubel fĂŒr perfekte HĂ€ndel-Darbietung
Magie funkelnder Klangnetze

…Großartig vor allem die Leistung des Dirigenten: Heinz Ferlesch verstand es, die von ihm 1993 gegrĂŒndeten, oftmals ausgezeichneten Ensembles, nĂ€mlich das Originalklangensemble Barucco und der Chor Ad Libitum, mit den ebenfalls hervorragenden Gesangssolisten fĂŒr ein funkelndes Klangereignis zu vernetzen. UnprĂ€tentiös, prĂ€zise und animiert holte er aus dem voluminösen Werk vor allem Lebendigkeit: Diese versprĂŒhten neben dem homogenen, mit vielen schönen Stimmen gesegneten Chor und dem engagierten Instrumentalisten auch Cornelia Horak mit Kristallsopran, Markus Forster mit schöner, flexibler Altstimme, Virgil Hartingers expressiver Tenor und Matthias Helm eleganten Bass…

„Kronen Zeitung“ vom 18.08.2012, A. Hein


Ein stimmiger „Messias“ in der Stiftskirche

…Wenn man auch so manches vielleicht schon strahlender und akzentreicher gehört hat, so war insgesamt eine durchaus stimmige und runde Interpretation in der englischen Originalfassung („Messiah“) zu erleben. Beinahe exzellent war das Solistenquartett mit der glockenreinen und koloratursicheren Cornelia Horak (Sopran), dem ausdrucksstarken Markus Forster (Altus), dem weich timbrierten Virgil Hartinger (Tenor) und dem profunden Matthias Helm (Bass).

Mit kleinen IntonationstrĂŒbungen, hervorgerufen durch die historischen Instrumente, aber immer sehr vital, transparent und mit schlankem Klang musizierte das Originalklangensemble Barucco unter seinem sehr agilen Chef Heinz Ferlesch die eingĂ€ngige Melodik und prĂ€gnante Motivik. Beinahe immer homogen und ausbalanciert wie auch klangschön sang der Chor Ad Libitum.

Gekonnt wechselten farbige und abwechslungsreiche pastorale Stimmungen mit expressiven Klagen und ĂŒberschwĂ€nglichem Jubel!

„Kleine Zeitung“ vom 17.08.2012, HC


Eindrucksvoller Abschluss

Mit einer eindrucksvollen AuffĂŒhrung von HĂ€ndels „Messias“ beschloss Pankraz von Freyberg seine IntendantentĂ€tigkeit der Festspiele „EuropĂ€ische Wochen Passau“, die er vor 16 Jahren begonnen und hochwertig entwickelt hat. Die Studienkirche in Passau war zum Bersten voll, als der österreichische Chorspezialist Heinz Ferlesch mit seinem Chor „Ad Libitum“ und dem Originalklangensemble Barucco das Oratorium in fast unĂŒberbietbarer barocker AuffĂŒhrungsweise interpretierte. Es gelang ihm, eine Einheit zu erzielen zwischen klarer Freilegung der rhythmischen Strukturen und melodischen Phrasen, zwischen Dynamik in den dramatischen Abschnitten und Mystik in den epischen Stellen. Das Solistenquartett hatte maßgeblichen Anteil am großen Erfolg.

„Neues Volksblatt“ vom 02.08.2011, Rudolf Leßky



Komprimierter Klang: Chor Ad Libitum und Ensemble Barruco.

Noch einmal der „Messias“, wie schon vergangenes Jahr, wie schon 1995, so auch am Sonntagabend zum Abschluss der 59. Festspiele EuropĂ€ische Wochen in der Passauer Studienkirche. Erfreulich und bemerkenswert, dass die EW den Mut zeigten, das mehr als zweistĂŒndige Werk – neben Bachs Weihnachtsoratorium wohl eine der populĂ€rste Kirchenmusiken – einem gerade 40-jĂ€hrigen hochtalentierten und akribisch arbeitenden Dirigenten wie dem Niederösterreicher Heinz Ferlesch und dessen eigenem Chor Ad Libitum sowie dessen Originalklang-Ensemble Barruco anzuvertrauen: Ein Konzert aus einem Guss?…

…Getragen wird der Abend vom ĂŒberragenden Orchester und dessen Barockklang-Destillat: dicht, kompakt, hochprĂ€sent, immer bereit, musizierend zu erzĂ€hlen, Feuer zĂŒngeln und die Erde beben zu lassen, zu kreuzigen und zu verklĂ€ren. Heinz Ferlesch arbeitet unglaublich prĂ€zise Details heraus, zieht die ZĂŒgel an und ĂŒbergibt das Kommando zur rechten Zeit auch vollstĂ€ndig an seine Konzertmeisterin. Man kennt sich, man schĂ€tzt sich, man vertraut sich, man traut sich was zu in diesem eingespielten Team…

„Passauer Neue Presse“ vom 01.08.2011, Raimund Meisenberger



Grandiose Darbietung

ORATORIUM / Chor Ad Libitum unter Heinz Ferlesch prĂ€sentierte HĂ€ndels „The Messiah“ und erntete stehende Ovationen.

… Das bewegende Oratorium erklang in einer Ă€ußerst lebendigen und höchst stimmungsvollen Besinnlichkeit. Mit viel Hingabe agierten auch die Solisten Cornelia Horak (Sopran), Margot Oitzinger (Alt), Virgil Hartigner (Tenor) und Matthias Helm, Bass. Die Botschaft des Oratoriums wurde grandios interpretiert. Es war eine Sternstunde fĂŒr die Besucher, die sich, nach einem Moment des bewegten Innehaltens, mit stehenden Ovationen bedankten…

„Niederösterreichische Nachrichten“ vom 03.05.2011, Leopold Kogler


Applaus fĂŒr HĂ€ndels Meisterwerk

…Begleitet vom auf Originalinstrumenten des Barock musizierenden Originalklangensemble Barucco und geleitet von Heinz Ferlesch beeindruckte der gesamte Klangkörper das Publikum…

„Tips Linz-Land“, 18. Woche 2011


J. S. Bach: Weihnachtsoratorium, Kantaten 1-3

…Die Art der Interpretation orientierte sich an der seinerzeitigen liturgischen Verwendung. Im Vordergrund standen daher die Vermittlung des biblischen Berichtes, die dramatischen Episoden und die empfindsamen poetischen Verse. Über dem Ganzen schwebte eine persönliche Anteilnahme der Interpreten am Geschehen. Da auch bei den EnsemblesĂ€tzen kein Detail der Partitur verloren ging, war ein inspiriertes Musizieren zu erleben.

„Oberösterreichische Nachrichten“ vom 23.12.2010, FZ


Die Wiener Singakademie und das Originalklangensemble Barucco sangen und spielten in gekonnter und beschwingter Barockmanier drei Kantaten aus dem Weihnachtsoratorium von Bach. Dirigent Heinz Ferlesch bevorzugte im Linzer Brucknerhaus frische Tempi und aufmunternde rhythmische Akzente. Die durchwegs jugendlichen Stimmen sprĂŒhten voll Freude und ließen bei den ChorĂ€len gepflegtes Stimmvolumen ertönen. Das sparsam besetzte Barockorchester unterstĂŒtzte Chor und Solistenquartett – Cornelia Horak mit glockenreinem Sopran, Gerda Lischka mit zarter Altstimme, Daniel Johannsen ein hoffnungsvoller Evangelist und GĂŒnter Haumer mit profunder Bassstimme – vorzĂŒglich. Zugaben!

„Kronen Zeitung“ vom 23.12.2010, FD


Alexander‘s Feast

Triumphzug gab es keinen, beim zweiten Abendkonzert der Melker Barocktage. Galadinner auch nicht. Gefeiert wurde trotzdem. Und zwar nicht nur Georg Friedrich HĂ€ndel. Sondern vor allem Alexander der Große. Und: die Macht der Musik. Der wurde, bei HĂ€ndels “Alexander‘s Feast”, gehuldigt, zu der wurde getanzt, geflirtet, geschmollt, gegrollt, gezĂŒrnt und, auch das, jubiliert (nicht zuletzt im Publikum). Und all das mit so viel Sorgfalt, so viel Augenzwinkern und so viel Spielfreude, dass man gleich aufspringen und Menuett tanzen möchte, mitten in der Stiftskirche. Großartig das Ensemble Barucco, beschwingt Dirigent Heinz Ferlesch, ĂŒberzeugend der Kammerchor der Wiener Singakademie und das Solistentrio.

Fazit: Ein barockes Fest -so prÀchtig wie die Melker Stiftskirche!

„Niederösterreichische Nachrichten ” vom 01.06.2009, MF


Stringentes Konzept

Beim “Alexanderfest” bot dann eine rund 40-köpfige Abordnung der Wiener Singakademie die Interpretation eines qualitĂ€tsvollen Amateurchores, von Heinz Ferlesch hervorragend studiert und ebenso wie sein Originalklangensemble Barucco souverĂ€n gefĂŒhrt. Besonderen Glanz verliehen dieser Wiedergabe die temperamentvoll agierenden Andrea Lauren Brown mit dem Jubelton ihres Soprans sowie der fulminante Tenor von Markus Brutscher, assistiert von GĂŒnter Haumers kultiviertem Bariton.

“Wiener Zeitung” Nr. 105 vom 02.06.2009, Gerhard Kramer


Himmelswonnen

1748 schuf Georg Friedrich HĂ€ndel die etwas andere Apotheose auf seinen prominentesten Brötchengeber, König George II.: Das Oratorium “Solomon” schildert schließlich in drei plakativen Akten die Weisheit und Gerechtigkeit des biblischen Herrschers.

Salomo baute auf den Grundsteinen seines Vaters David das Reich auf. Dem glorreichen Thema entsprechend, gelang die Zusammenstellung im Konzerthaus: Heinz Ferlesch stand am Pult des 2002 von ihm gegrĂŒndeten Originalklangensembles Barruco sowie “seiner” Singakademie; ein wĂŒrdiger Rahmen, um das zehnjĂ€hrige JubilĂ€um der Zusammenarbeit zu feiern.

Auch wenn mancher Einsatz nicht ganz exakt gelang, war die Inbrunst des Lobliedes prĂ€sent. Außerdem galt es, den durchwegs wohlklingenden Solisten auf keinen Fall die Show zu stehlen. Countertenor Tim Mead machte mit seinem wĂ€rmenden, starken Timbre rasch vergessen, dass auch eine Altistin King Solomon ihre Stimme leihen könnte. Ebenfalls ĂŒberzeugen konnten die Sopranistinnen Andrea Lauren Brown (mit einer packenden Darstellung der Mutter) und Sandra Trattnigg (eine zartstimmige, in den Höhen bezaubernde Königin von Saba). Nicht zu vergessen die Herren: Bereits die Eröffnungsarie des Tenors Daniel Johannsen von den Himmelswonnen wurde zum Höhepunkt, solide der Bass von Dominik Wörne.

Star des Abends war allerdings “Barruco” – prĂ€zise wirbelten die Fiedeln unter Ferleschs Anleitung, die HolzblĂ€ser hoben zu idyllischen Pastoralen an und wahre Hymnen, gar nicht verstaubt, posaunten durch den Saal.

“Wiener Zeitung” vom 28.04.2009, Daniel Wagner


Fremdes sehr nah: Georg Friedrich HĂ€ndels Oratorium „Solomon“ in Wien.

Wiener Singakademie voller Verve.


Ein doppelter Hausherr war Heinz Ferlesch, als Leiter der Wiener Singakademie und seines Barockorchesters Barucco – und er hatte die FĂ€den souverĂ€n in der Hand. Die Wiener Singakademie war voll rhythmischer Verve, mal mitreißend, mal vertrĂ€umt – so jubilierte sich der traditionsreiche Laienchor mitten hinein in HĂ€ndels sehnsĂŒchtige Vision eines offenen Himmels


“Die Presse” vom 27.04.2009, Karl Gaulhofer