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MusikerInnen

Martin Jopp Peter Trefflinger Andreas Helm Roswitha Dokalik Fani Vovoni Elisabeth Wiesbauer Lukas Schurig-Breuß Herwig Neugebauer Annemarie Dragosits

obere Reihe:
Fani Vovoni, Elisabeth Wiesbauer, Lucas Schurig-Breuß, Herwig Neugebauer, Annemarie Dragosits
untere Reihe:
Martin Jopp, Peter Trefflinger, Andreas Helm, Roswitha Dokalik

Biographien der StimmfĂŒhrer

Martin Jopp, Violine

Als Martin Jopp mit 7 Jahren bei Susanne Hecklinger in TĂŒbingen seinen ersten Geigenunterricht bekam, war sein Ziel, Bachs E-Dur Violinkonzert spielen zu können. TatsĂ€chlich war es einige Jahre spĂ€ter dieses Werk, mit dem er erstmals solistisch mit Orchester auftrat. Schon zu Schulzeiten kam es dann zu Experimenten mit barockem Spieltechniken und blanken Darmsaiten.

Trotzdem folgte zunĂ€chst ein Studium fĂŒr moderne Violine in Stuttgart, danach ein Studium fĂŒr Barockvioline an der Musikhochschule in WĂŒrzburg bei Prof. Gottfried von der Goltz, welches er mit dem Meisterklassendiplom abschloss.

DarĂŒber hinaus spielte er bereits wĂ€hrend des Studiums in diversen Orchestern: so z.B. als Konzertmeister des ensemble 1800 und der Freien Kammersinfonie, als Gast beim Freiburger Barockorchester und vielen anderen. 1999 kam er zum kurz zuvor gegrĂŒndeten Main-Barockorchester hinzu dessen kĂŒnstlerischer Leiter und Konzertmeister er heute ist.

Martin Jopp steht seit 2004 Barucco als Konzertmeister vor. Weiters ist der Musiker seit 2000 Mitglied des L’Orfeo Barockorchesters (Michi Gaigg), seit 2003 spielt er regelmĂ€ĂŸig beim Barockorchester und der Hofkapelle Stuttgart (Frieder Bernius). Seit 2012 ist er Konzertmeister des Stuttgarter Barockorchesters ‚il Gusto Barocco‘ unter der Leitung von Jörg Halubek.

Kammermusikalisch ist Martin Jopp in den Ensembles Echo du Danube und L’Arcadia zu hören.

Zahlreiche CD’s dokumentieren seine Arbeit, darunter Violinkonzerte von Fasch, Hertel, Molter (AEOLUS) und Telemann (DHM) und Kammermusik von Bach (HĂ€nnsler), Finger (Accent) und Krieger (CPO).


Elisabeth Wiesbauer, Violine

wurde 1977 in Oberösterreich geboren. Sie studierte an der UniversitĂ€t fĂŒr Musik und darstellende Kunst in Wien Violine bei Jussuf Karajev. In der folgenden Zeit Spezialisierung auf dem Gebiet der historischen AuffĂŒhrungspraxis, Konzertfachstudium Barockgeige an der PrivatuniversitĂ€t Konservatorium der Stadt Wien bei Ulli Engel. KĂŒnstlerisches Masterdiplom mit Auszeichnung 2008. Meisterkurse bei Gottfried von der Goltz, John Holloway, Michi Gaigg, Gunar Letzbor und Erich Höbarth. Als Konzertmeisterin, Kammermusikerin und Orchestermitglied konzertiert sie mit zahlreichen Klangkörpern im In- und Ausland (u.a. LÂŽOrfeo Barockorchester, Barocksolisten MĂŒnchen, Wiener Akademie, Capella Leopoldina Graz, Accentus Austria). Zahlreiche CD- und Rundfunkeinspielungen. Mit dem Kammermusikensemble saitsiing wurde sie fĂŒr die CD „Appassionata“ mit dem Ö1-Pasticcio-Preis ausgezeichnet. Vor allem der norddeutschen Kammermusik in Klein(st)besetzung widmet sie sich mit dem Ensemble Triphonis. Seit 2006 unterrichtet sie an der Freien Musikschule Wien Violine.


Fani Vovoni, Violine

Fani Vovoni wurde im Jahr 1978 in Athen geboren. Sie studierte Violine bei Helfried Fister in KÀrntner Landeskonservatorium Klagenfurt und Ernst Kovacic an der Musik UniversitÀt in Wien. Weiteres Studium der Barockvioline bei Reinhard Goebel im Mozarteum Salzburg. Im Orchesterspiel sammelte sie Erfahrungen bei European Union Youth- und European Union Baroque Orchestra. Sie arbeitet als freischaffende Musikerin im Spannungsfeld zwischen alter und neuer Musik. Engagements und Projekte mit  Ensembles wie Klangforum Wien, Reconsil, Camerata Salzburg, Barucco, Il Pomo d ŽOro, Cappella Leopoldina, Concerto Stella Matutina, Harmony of Nations Baroque Orchestra, Ensemble Prisma Wien u.a. Sie unterrichtet Violine an der freien Musikschule Wien.


Roswitha Dokalik, Violine

Geboren in Wien. Violinstudium an der Hochschule fĂŒr Musik und darstellende Kunst Wien und am Konservatorium der Stadt Wien bei Eugenia Polatschek, sowie an der Anton Bruckner PrivatuniversitĂ€t in Linz bei Alfred Staar und Josef Sabaini. Instrumental- und PĂ€dagogikstudien mit ausgezeichneten Erfolgen.

Studium der Barockvioline und historischen AuffĂŒhrungspraxis bei Michi Gaigg an der Anton Bruckner PrivatuniversitĂ€t und Enrico Gatti am Koninklijk Conservatorium Den Haag, Diplome mit Auszeichnung.

Meisterklassen bei Lynn Blakeslee, Andrew Manze, Catherine Mackintosh, Maggie Faultless und Sigiswald Kuijken.

WĂ€hrend des Studiums Substitutin im Brucknerorchester Linz und Mitglied des European Union Baroque Orchestra (EUBO) 2004 und 2006.

GrĂŒndungsmitlied des Harmony of Nations Baroque Orchestra und Jerwood-Stipendiatin des Orchestra of the Age of Enlightenment. Zusammenarbeit mit namhaften Musikern und Dirigenten wie  Sir Simon Rattle, Giovanni Antonini, Ton Koopman, Alfredo Bernardini, Lars Ulrik Mortensen, Jordi Savall, Andrew Manze u.a..

Auftritte sowohl solistisch als auch im Ensemble bei renommierten Festivals in ganz Europa, CD-Aufnahmen und  Tourneen mit Barucco (Heinz Ferlesch), L’Orfeo Barockorchester (Michi Gaigg), Ricercar Consort (Philippe Pierlot), Ensemble Aurora (Enrico Gatti), Ensemble Sirocco, Collegium Musicum Den Haag, Austrian Baroque Company, Pera Ensemble, Affinità, Neue Hofkapelle Graz, Capella Leopoldina u.a.

Als ViolinpÀdagogin im Musikschulverband Allhartsberg-Kematen-Sonntagberg und in Wien tÀtig.


Peter Trefflinger, Violoncello

Geboren in Steyr, studierte Peter Trefflinger Violoncello bei Jannis Chronopoulos und Michael Dallinger, sowie Barockcello bei Jörg Zwicker und Claire Pottinger-Schmidt. Meisterkurse ließen den Barockcellisten mit Musikerpersönlichkeiten wie Philippe Muller, Christopher Coin und Kurt Neuhauser zusammentreffen. Engagements in verschiedenen Orchestern auf Originalinstrumenten, wie Barucco, L`Orfeo Barockorchester Linz, Collegium Marianum Prag, Les Musiciens du Louvre Grenoble, Wiener Akademie, Bach Consort Wien u.a., fĂŒhrten ihn in viele LĂ€nder Europas, nach Nord- und SĂŒdamerika sowie nach Japan und zu zahlreichen Festivals wie z.B. Salzburger Festspiele, Styriarte, Brucknerfest Linz, Haydn Festival Eisenstadt, Folle JournĂ©e Nantes, HĂ€ndel Festspiele Halle etc.

Neben der TĂ€tigkeit im Orchester bildet die Kammermusik einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit. Er war GrĂŒndungsmitglied des Quadriga Consort und arbeitet nun mit Ars Antiqua Austria und der Neuen Hofkapelle Graz zusammen. Zahlreiche CD-Einspielungen u.a. bei Alpha, Gramola, CPO und ORF dokumentieren seine TĂ€tigkeit.


Lucas Schurig-Breuß, Viola

Lucas Schurig-Breuß besuchte zunĂ€chst das Musikgymnasium in seiner Heimatstadt Feldkirch, mit dem Hauptfach Viola am Landeskonservatorium fĂŒr Vorarlberg bei Wolfgang Klos und Anita Mitterer. Bei ihr absolvierte er auch das nachfolgende InstrumentalpĂ€dagogik-Studium am Mozarteum Salzburg, das er mit einem ausgezeichneten Lehrdiplom abschloss. Sie förderte auch schon von Anfang an das frĂŒhe Interesse an der historischen AuffĂŒhrungspraxis, das er im Laufe des Studiums in zahlreichen Kursen bei namhaften Experten vertiefen konnte.

Weitere Studien fĂŒhrten ihn an die KunstuniversitĂ€t Graz wo er bei Christian Euler die Magisterien in InstrumentalpĂ€dagogik und Konzertfach Viola erlangte.

Lucas Schurig-Breuß ist als Bratschist und Barockbratschist Mitglied verschiedener Orchester und Kammermusikformationen mit internationaler Konzert- und AufnahmetĂ€tigkeit wie Barucco, L’Orfeo Barockorchester, Concerto Stella Matutina, Bach Consort Wien, Großen Orchester Graz – recreation und etlicher anderer.


Anne Marie Dragosits, Cembalo

Cembalostudium bei Wolfgang GlĂŒxam an der UniversitĂ€t fĂŒr Musik und Darstellende Kunst Wien und bei Ton Koopman und Tini Mathot am Koninklijk Conservatorium Den Haag. Generalbasskurse bei Lars Ulrik Mortensen und Jesper Christensen.

Auftritte und Aufnahmen als Solistin und als begehrte Continuospielerin auf Cembalo und Orgel in ganz Europa. Sie spielt regelmĂ€ĂŸig mit Kammermusikformationen wie vivante, Barocksolisten MĂŒnchen, les sentimens, l’Arcadia, musica alchemica oder mit Orchestern wie Barucco, l’Orfeo Barockorchester, Capella Leopoldina oder Camerata Salzburg.

Vivante gewann im Mai 2005 den ersten Preis beim J.H.Schmelzer Wettbewerb der Internationalen Barocktage Stift Melk, seitdem spielte vivante unter anderen bei den Resonanzen im Wiener Konzerthaus, beim Festival van Vlaanderen Brugge, dem Utrecht Festival Oude Muziek, der Residenzwoche MĂŒnchen, Rheinvokal, Osterfestival Tirol oder ItinĂšraire baroque.

Sie hĂ€lt regelmĂ€ĂŸig Meisterkurse fĂŒr Cembalo, 2013 u.a. in Warschau, Varazdin und Ossiach. LehrauftrĂ€ge fĂŒhrten sie an die KunstuniversitĂ€t Graz und an die PrivatuniversitĂ€t Konservatorium Wien bzw. derzeit ans Mozarteum Salzburg.

Sie ist auf zahlreichen Einspielungen zu hören, ihre erste Solo-Cd mit italienischer Cembalomusik aus dem siebzehnten Jahrhundert auf Originalinstrumenten im Germanischen Nationalmuseum NĂŒrnberg erschien im Juli 2013.

www.dragosits.org


Herwig Neugebauer, Kontrabass

Herwig Neugebauer spielte in seiner Jugend Klavier und Trompete, bevor er sich dem Kontrabass zuwandte.  Seine Ausbildung fĂŒhrte ihn zuerst nach Graz und schließlich nach Wien, wo er sein Diplomstudium bei Andrew Ackerman mit Auszeichnung abschloss. Durch die intensive BeschĂ€ftigung mit der Musik des 17ten Jahrhunderts gesellte sich auch der kleine Bruder des Basses, der G-Violone, zu seinen Instrumenten.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im barocken Continuospiel und in der Kammermusik des 18. und19.Jahrhunderts, er hat aber immer wieder Freude an AusflĂŒgen in alle Arten der zeitgenössischen und improvisierten Musik.

So spielt er nicht nur in zahlreichen Ensembles wie Hyperion, Barucco, Wiener Akademie, Clemencic Consort, Capella Leopoldina, New Classic Ensemble Vienna, sondern auch mit dem Low Frequency Orchestra und im Crossoverprojekt Fusion.